PROGRAM
UNCOOL 1999


Ascension 13 may 1999 / 19 h
Le Prese

OLAF RUPP, guitar

CARTE BLANCHE
Gregor Hotz, reeds
Hans Koch, reeds el
Margrit Rieben, percussion
Jason Kahn, drums, el

GLOBAL VILLAGE
Peter Kowald, b,
Gunda Gottschalk, violin, viola
Xu Feng Xia, guzheng

CECIL TAYLOR QUINTET
Cecil Taylor, piano
Tristan Honsinger, cello
Harri Sjöström, sopranosax
Teppo Hauta-aho, bass
Paul Lovens, drums

Friday 14 may 1999 / 19 h
Le Prese

ANAKOLUTH
Doris Mademann, cello
Andreas Techler, alto-baritonesax
Wilhelm Mundt, drums

SCATTER
Dave Tucker, guitar, banjo
Pat Thomas, keyboards
Phil Minton, voice
Roger Turner, drums

CHARLES GAYLE TRIO
Charles Gayle, tenorsax
Sirone, bass
Gerald Cleaver, drums

CECIL TAYLOR, piano solo

Saturday 15 may 1999 / 15 h
Alpe Palü, free open air

CHARLES GAYLE, tenorsax solo

Saturday 15 may 1999 / 19 h
Le Prese

SPOK
Aleks Kolkowski, violin
Rudi Mahall, bassclarinet
Axel Dörner, trumpet
Matthias Bauer, bass

JOHN RUSSELL, guitar
& EVAN PARKER
tenor-sopranosax

SAINKHO NAMTCHYLAK
voice

CECIL TAYLOR QUINTET
Cecil Taylor, piano
Tristan Honsinger, cello
Harri Sjöström, sopranosax
Teppo Hauta-aho, bass
Paul Lovens, drums


WAS WIR ÜBER DAS FESTIVAL WISSEN:

HIMMELFAHRT
Einer muss anfangen,
das soll der Olaf sein.
Ein junger schweizer Stipendiat fährt fort,
mit seinen neuen Freunden.
Ins global village hat der grosse Peter
Kowald 2 Damen eingeladen zum Stringtrio.
Cecil Taylor schliesst die Himmelfahrt
mit seinem ehem. sog. europäischen Quintett ab.

FREITAG
Anakoluth eröffnet voll proll.
Scatter lässt nicht locker, vertieft gründlich,
man singt sogar. (That'll be really weird.)
Das Gayle Trio spielt Great Black Music.
Dann wieder Cecil Taylor, diesmal virtuos am Solopiano.

SAMSTAG MITTAG
Zu Fuss oder mit der elektrischen Eisenbahn zur Alpe Palü.
Dort macht der New Yorker Charles Gayle street jazz.

SONNABEND
Spok! wie ein Knall versteht sich
ein ungewöhnlich besetztes Streichblasquartett.
Russell's akustische Gitarre und Parker's Saxophon
improvisieren ein erstaunliches Duett.
Jetzt wird's ganz eng:
Sainkho Namtchylak singt, allein vorm Film.
Zuguterletzt tobt erneut das international berühmte
Cecil Taylor Quintett über die Bühne.

NATÜRLICH könnt's auch anders kommen,
denn was gibt es nicht alles in diesem Musikerpool:
nämlich kühl kalkulierte Kompositionen/heisse, emotionale
Ausbrüche/klassische Improvisationen/die Grenzen der Wahr-
nehmung sprengende Experimente/Weiterentwicklung echter
Volksmusik/lebendige Erfindungen/traditionalle Spiel-
taktiken/Visionäre Instrumentaltechniken...
ALSO warten wir's ab- hören wir's uns an.

Andreas Techler

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